Freitag, 15. Oktober 2010

Der Reaktive Verstand

Was uns zu schaffen macht, ist der reaktive Verstand. Auch in diesem Verstand sind Erinnerungen gespeichert, aber diese sind unbewusst und schmerzhaft. In diesem Verstand sind jene Erinnerungen gespeichert, die wir lieber verdrängen. Wir möchten nicht, dass diese Dinge geschehen sind. 
Was sind das für Erinnerungen? Geschlagen oder gescholten worden sein, das angeschlagene Schienbein, der Zahnarztbesuch, eine Scheidung, peinliche Fehler, um nur einige zu nennen. Erinnern Sie sich gerne daran, wie jemand starb, der Ihnen nahe stand? 
Diesen Verstand kontrollieren nicht Sie, er kontrolliert Sie. Sie sind nicht Ursache über ihn, sondern Effekt von ihm. Wie kontrolliert er die Person? Analysieren wir dies anhand eines Beispieles: Jemand ist sauer auf seinen Chef, ob gerechtfertigt oder nicht ist einerlei. Er lässt bei einem Mitarbeiter Dampf ab. In seinem Ärger sagt er mehr als bloss die Wahrheit und braucht unschöne Worte. Mitten im Gespräch geht die Türe auf und ausgerechnet der Chef tritt ein. Er will, dass der verärgerte Mitarbeiter des späteren Nachmittags zu ihm ins Büro kommt. Obwohl der Chef kaum mitbekommen hat, was da gesprochen wurde, wird nun der reaktive den analytischen Verstand mit lästigen Gedanken lähmen. Immer wenn er sich konzentrieren will, beginnt eine Gedanken-Maschinerie abzulaufen. "Was will er von mir? Hörte er, was ich da sagte? Bekomme ich eine Rüffel oder gar die Kündigung? Was sagt meine Frau, wenn ich arbeitslos bin?" Dieser Verstand reagiert einfach. 
Nehmen wir noch ein weiteres Beispiel. Ein Kind will ein Streichholz anzünden und verbrennt sich die Finger. Jedes Mal wenn nun dieses Kind aufgefordert wird, ein Streichholz anzuzünden, wird es diese Erinnerung vor Augen haben und sich weigern, dies zu tun. Drängt man es, wird es weinen oder Zeter und Mordio zu schreien beginnen. Die Erinnerung des Verbrennens der Finger wird wieder aktiv, sogar den Schmerz fühlt es in diesem Moment wieder. Das Geschehnis wurde re-aktiviert. Frühere, ähnliche Erinnerungen werden re-aktiviert, auch wenn sie im Moment nicht richtig bewusst sind. Weil dieser Verstand wieder aktiv wird, nennen wir ihn reaktiver Verstand.
Der reaktive Verstand kann sehr stark in den analytischen Verstand hineinwirken. Vor allem tut er dies, ohne dass wir uns dessen bewusst sind. Wir denken, wir hätten unser Denken im Griff. Je schlechter man es im Griff hat, desto fester denkt man dies. Wir kämen nie auf die Idee, ein Teil unseres Verstandes spiele verrückt. Das eigene unlogische Verhalten zu sehen ist sehr schwierig, fast unmöglich. Bei anderen Leuten ist es viel einfacher zu erkennen. Beim Kind mit den verbrannten Fingern sehen wir sofort, dass es sich überwinden muss, um Streichhölzer anzünden zu können. Diese relativ ungefährliche Tätigkeit nicht zu lernen ist unvernünftig und hinderlich. Bei einem Erwachsenen würde dies gar als gestörtes Verhalten eingestuft.

Der Analytische Verstand

Den Verstand muss man sich in zwei Teile aufgeteilt vorstellen. Auf der einen Seite haben wir jenen Verstand, mit dem wir bewusst denken und arbeiten können. Dieser Verstand analysiert, er kann Dinge unterscheiden, vergleichen und gleichsetzen, je nach Tatbestand. In diesem Verstand haben wir tausende und abertausende von Informationen, zu denen wir einen mehr oder weniger guten Zugriff haben. Über diesen Verstand haben wir eine gute Kontrolle. Je nach Schulung und Training können wir mit ihm intelligente oder gar geniale Einfälle haben. Dieser Teil ist in Ordnung. Schult man ihn, könnte man sogar sagen, er sei perfekt. Wir wollen diesen Verstand den analytischen Verstand nennen.
Der andere Verstand ist der reaktive Verstand.

Das Postulat; Verb: postulieren

Das Wort "postulieren" bedeutet, Denken oder eine Betrachtung zu verursachen. Es ist ein speziell verwendetes Wort und ist "verursachendes Denken". Wenn ein Thetan sich etwas erschafft, postuliert er es sich zuerst. Er postuliert, wie es sein soll.
Eine Betrachtung ist ein andauerndes Postulat. Ein Thetan kann alles postulieren.
Postulate und somit auch Betrachtungen können geändert werden oder können fixiert sein. Die Betrachtung, ob etwas gut oder schlecht, schön oder hässlich ist, ist nur vom Postulat, das eine Thetan gemacht hat und aufrecht erhält, abhängig.
Zu postulieren, ist die höchste Fähigkeit des Lebens. Diese Fähigkeit hat gegenüber den mechanischen Phänomenen von Raum, Energie und Zeit Vorrang.

Der Thetan


Der Thetan (das geistiges Wesen) wird als ohne Masse, ohne Wellenlänge, ohne Energie und ohne Zeit oder Position im Raum beschrieben. Er kann sie jedoch aufgrund seiner Betrachtung und seiner Postulate haben. Das geistige Wesen ist kein Ding. Es ist der Erschaffer von Dingen. 

Gewöhnlich nimmt der Thetan den Raum innerhalb des Kopfes ein oder befindet sich in der Nähe des Körpers. Der Thetan kann in einem von vier Zuständen sein. Im ersten ist er völlig vom Körper oder von Körpern getrennt oder sogar von diesem Universum. Im zweiten Zustand ist er in der Nähe des Körpers und kontrolliert diesen wissentlich. Im dritten Zustand befindet er sich im Körper (im Kopf). Der vierte ist ein umgekehrter Zustand, bei dem er gezwungenermassen ausserhalb des Körpers ist und nicht in ihn hineingelangen kann. Bei diesen vier Zuständen gibt es Abstufungen. Aus der Sicht des Menschen ist der zweite Zustand optimal.

Ein Thetan unterliegt dem Verfall und einer Degeneration. Dies ist zunächst schwer zu begreifen, weil seine ganze Tätigkeit darin besteht, zu betrachten und zu postulieren. Mit Hilfe seiner Postulate verwendet er verschiedene Methoden, einen Körper zu kontrollieren. Es ist offenkundig, dass der Thetan degeneriert und verfällt, aber es ist auch eine Tatsache, dass er jederzeit seine gesamten Fähigkeiten wiedererlangen kann.

Donnerstag, 14. Oktober 2010

Der Verstand

Der Verstand ist ein Kommunikations- und Kontrollsystem zwischen dem Thetan und seiner Umwelt. Er ist ein Netzwerk von Kommunikationen und Bildern, Energien und Massen, die durch die Tätigkeiten des Thetans gegenüber dem physikalischen Universum oder anderen Thetans hervorgebracht werden. Ein Thetan richtet verschiedene Kontrollsysteme ein, so dass er jederzeit auf einen Körper und mit Hilfe eines Körpers auf andere Dinge und Körper im physikalischen Universum steuernd einwirken kann. Der am meisten ins Auge fallende Teil des Verstandes kann von jedem, der sich nicht gerade in einem bedenklichen Zustand befindet, erkannt werden. Es handelt sich um das “geistige Eindrucksbild”.